Team

Projektleiterin Marina Rentschler
Marina1Seit über sieben Jahren bin ich als Ergotherapeutin in verschiedenen Kliniken und Praxen bis heute tätig. Mein Spektrum umfasst die Arbeit von Kleinkindern bis zu hochbetagten Menschen. Unter anderem arbeitete ich in der Vergangenheit mit Trauma- Patienten. Die Vielschichtigkeit, die eine Arbeit unter den Generationen mit sich bringt, macht mir bis heute große Freude.
Meine erste Begegnung mit einer Holocaustüberlebenden hatte ich 2009 bei einer persönlichen Reise nach Israel. Danach konnte ich über die Israel Connect Reisen weitere Begegnungen mit Holocaustüberlebenden machen. Diese Begegnungen waren immer voller Herzlichkeit und für beide Seiten eine sehr große Bereicherung.
Ein besonderes Erlebnis war für mich, als mich die Holocaustüberlebende Gita Koifman während der Gedenktage der Wannseekonferenz 2012 am Holocaust- Mahnmal hier in Berlin fragte, ob ich ihre „deutsche Tochter“ sein möchte.
Aus diesem Erlebten heraus ist es mein Wunsch, dass noch viele Begegnungen mit Überlebenden des Holocaust in Deutschland möglich werden, sodass die Herzen auf beiden Seiten berührt werden und wir ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft setzten können.

Ehrenamtliche

Natalja Part (stellvertretende Leitung)
Natalja
Die Begegnungen mit den Holocaustüberlebenden finde ich für uns als junge Generation sehr wichtig. Zum Einen dürfen wir von ihnen lernen, wie sie trotz einer grausamen Vergangenheit mit Optimismus und Stärke ihr Leben gemeistert haben. Zum Anderen glaube ich, dass diese Menschen durch Kontakte zu jungen Deutschen Versöhnung, Liebe und Anerkennung empfangen können. Aus diesem Grund engagiere ich mich für das Projekt.

Leonie Vetter (Supportteam)
FB Foto2 Meine ersten persönlichen Begegnungen mit Holocaust-Überlebenden hatte ich während einer Reise nach Israel. Diese Begegnungen haben mich sehr berührt: Die Herzlichkeit mit der wir empfangen wurden und die Lebensfreude dieser Menschen war einfach überwältigend. Besonders bewegend waren für mich nicht nur die Dinge, die gesagt wurden, sondern vor allem die Dinge, die unausgesprochen blieben, die die Betroffenen nicht erzählen wollten und die doch die Erinnerung so tief geprägt haben. Für mich als junge Deutsche ist es ein Herzensanliegen, diesen Menschen zu begegnen und ihnen zuzuhören. Ich möchte mich der Verantwortung unserer Generation stellen und ihre Geschichte weitertragen. Deshalb engagiere ich mich für Zeugen der Zeitzeugen.

Matthias Niehoff (Finanzen)
matthias niehoffEs ist immer wieder erschütternd mitzuerleben, wieviel Leid und Schmerz die Holocaustüberlebenden erfahren mussten. Ich bin dankbar, durch das Projekt „Zeugen der Zeitzeugen“ einen kleinen Beitrag zu leisten, dass durch diese Arbeit Herzensbeziehungen zwischen der jungen Generation und den Holocaustüberlebenden ermöglichst werden. Das Projekt gibt mir die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen – eine Verantwortung nicht aus einem Schuldgefühl heraus, sondern als Herzensanliegen.

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