Entstehungsgeschichte

Schon seit einigen Jahren bringen wir mit unserer Initiative Israel Connect junge Deutsche nach Israel, um ihnen das Land zu zeigen, einen Einblick in die politische Lage zu geben und Begegnungen mit Holocaustüberlebenden zu ermöglichen.

2012 betreuten wir bei einer Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Wannseekonferenz Holocaustüberlebende aus Israel. Am Ende unserer gemeinsamen Zeit fragten uns zwei der Überlebenden, was wir von Israel Connect konkret in Deutschland machen würden, um das Gedenken an den Holocaust aufrecht zu erhalten. Sie betonten, wie wichtig es wäre, dass nicht nur wir, sondern noch viele weitere junge Deutsche Überlebenden des Holocaust begegnen können.

Inspiriert von dieser konkreten Handlungsaufforderung, riefen wir daraufhin das Interviewprojekt „Zeugen der Zeitzeugen“ ins Leben (Auf den Namen kamen wir durch die Rede des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler). Denn es war uns nicht nur wichtig, dass möglichst viele junge Menschen die Gelegenheit bekommen, einem Holocaustüberlebenden zu begegnen. Mindestens genauso wichtig war uns die Tatsache, dass es immer noch so viele Geschichten von Überlebenden des Holocausts gibt, die nicht aufgezeichnet sind und bald in Vergessenheit geraten könnten.

Marina Rentschler berichtet über die Entstehung des Projektes Zeugen der Zeitzeugen und interviewt Gita Koifman, eine Holocaustüberlebende:

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